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Literarisches Lübeck

Mehrere bekannte Dichter und Schriftsteller sind mit Lübeck verbunden. Neben dem Heiligen-Geist-Hospital am Koberg findet man das Denkmal für den zu seiner Zeit als patriotischer Dichter gefeierter Emanuel Geibel (1815-1884), der in der Stadt lebte und schrieb. Heute kennen viele nur noch seinen Text des Liedes „Der Mai ist gekommen“.

Thomas Mann, 1875 in Lübeck geboren, ein mäßiger Schüler des Katharineums erregte die Stadt mit seinem Roman „Die Buddenbrooks“, in dessen Figuren sich manche Bürger – nicht gerade zu ihrer Freude – wiederzuerkennen glaubten. Sein Bruder Heinrich erwarb sich als Schriftsteller ebenfalls einen großen Namen.

Das Andenken an den Lübecker Erich Mühsam (1878 – 1934), Schriftsteller, Anarchist, Querdenker und eines der ersten Nazi-Opfer im KZ Oranienburg, wird von einer Erich-Mühsam-Gesellschaft wach gehalten.

Lübecks Literaturfreunde waren glücklich, als Günter Grass 1995 nach seinem Umzug von Berlin in der Glockengießerstraße 21 sein Sekretariat einrichtete.

Zwei Literatur-Häuser

In dem gegenüber der 650jährigen Marienkirche stehenden, um 1758 erbauten Haus, in dem große Teile des Thomas-Mann-Romans „Die Buddenbrooks“ spielen, der dem Gebäude heute auch seinen Namen gibt, eröffnete Lübeck 1993 - 90 Jahre nach Erscheinen des Romans - das Heinrich- und Thomas-Mann-Literaturzentrum.

Am 16. Oktober 2002, zu seinem 75. Geburtstag, wurde in der Glockengießerstrasse 21 mit dem Günter-Grass-Haus, ein weiteres Literaturzentrum mit einer ersten Ausstellung des literarischen und bildkünstlerischen Werkes des Schriftstellers, Bildhauers, Malers und Graphikers eröffnet.

Damit hat die Stadt zwei Nobelpreisträgern, Thomas Mann und Günter Grass, eigene Häuser mit ständigen Ausstellungen geschaffen. Beide sind nicht nur touristische Anziehungspunkte, sondern bieten auch zahlreiche literarische Veranstaltungen.
ViLE-Lübeck, Horst